Jerg Ratgeb Realschule Herrenberg

f.ü.r. - Freunde üben Rücksicht


Zunehmender Gewaltbereitschaft unter Kindern gegenzusteuern ist primär eine erzieherische Aufgabe der Eltern. In Altensteig entstand daher zusammen mit Erziehern ein Arbeitskreis, der das Thema (Gewalt an Schulen) beinhaltete.
Heute ist f.ü.r. ein eingetragener Verein, der Eltern unterstützt und schult, um das Gewaltpräventions-Projekt in ihren Schulen selbst durchführen zu können. Bundesweit entstanden mehrere Elterngruppen.

"f.ü.r. bietet eine Möglichkeit für Eltern, positiven Einfluss auf das Miteinander in einer Schulklasse zu nehmen. Es setzt ein Zeichen zwischen Lehrern und Eltern: Wir ziehen an einem Strang, entgegen der zunehmenden Distanz."

Seit  dem Schuljahr 2011/2012 gibt es nun auch an unserer Schule eine solche Projektgruppe, die sich mit dem Konzept befasst hat und dieses Projekt nun regelmäßig in den jeweiligen 5.Klassen durchführen möchte.


Ziele

Das oberste Ziel des Projektes ist die Gewaltprävention, d.h. wir wollen Schülern Handwerkszeug mitgeben, welches sie zu einem besseren Umgang mit Gewalt befähigen soll.

  1. Sensibilisierung für die verschiedenen Gewaltformen (verbal, psychisch, körperlich)
  2. Zivilcourage, Entwicklung sozialen Mutes (Achtung der Würde und Überzeugung Anderer)
  3. Förderung eines positiven Selbstverständnisses (niedriges Selbstwertgefühl begünstigt Freund- bzw. Feindbilder)

Das f.ü.r.-Team an der JRS

Unsere Gruppe umfasst zurzeit rund 11 Erwachsene: Liane Blasius, Sabine Edelmann, Suzanne Elsässer, Isaak Emwinghare Ekhogue, Sabine Ostertag, Anya Raschbacher, Abu Sevil, Alexandra Supper, Tamara Wacker, Stefan Wick und Simone Wurster.

Uns ist wichtig, dass immer neue Eltern mit einsteigen. Die Arbeit ist ehrenamtlich. Der zeitliche Umfang beinhaltet die Hospitation an unserer f.ü.r.-Schulung oder alternativ den Besuch eines Seminars, 3-4 Übungsabende und etwa 3 Vormittage im Jahr für die Durchführung der Schulungen.


Kontakt

Weitere Informationen zum Gewaltpräventions-Programm "f.ü.r." erhalten Sie bei Anya Raschbacher oder auf dem Landesbildungsserver.

 

Die Informationen zum f.ü.r.-Projekt als PDF-Datei